EFSA veröffentlicht wissenschaftliches Gutachten zur Aufnahme von Zucker in Lebensmitteln

Zucker im Beutel und Würfel
Die EFSA Das NDA-Gremium veröffentlichte am 28. Februar 2022 eine wissenschaftliche Stellungnahme zu tolerierbaren Obergrenzen für die Aufnahme von Nahrungszucker.
In der Stellungnahme wird anerkannt und hervorgehoben, dass Zuckerkonsum eine bekannte Ursache für Karies ist und dass es Belege dafür gibt, dass der Konsum zuckergesüßter Getränke, Säfte und Nektare mit verschiedenen chronischen Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und nichtalkoholischer Fettlebererkrankung in Verbindung steht.
Die von der EFSA vorgenommene Bewertung betrifft die wichtigsten Zuckerarten in Mischkost wie: Glucose, Fructose, Galactose, Saccharose, Lactose, Maltose und Trehalose.
Die Stellungnahme kam zu dem Schluss, dass die Lebensmittelgruppen, die zur Aufnahme von zugesetztem und freiem Zucker in der EU-Bevölkerung beitragen, „Zucker und Süßwaren“ wie Haushaltszucker, Honig, Sirup, Süßwaren und Desserts auf Wasserbasis sind, dicht gefolgt von zuckergesüßten Getränken, Fruchtsäften und feinen Backwaren.
Auch für Säuglinge, Kinder und Jugendliche stellten gesüßte Milch- und Milchprodukte eine der wichtigsten Nahrungsmittelkategorien hinsichtlich der Aufnahme von zugesetztem und freiem Zucker dar.
Dieses wissenschaftliche Gutachten folgt einer Anfrage der nationalen Lebensmittelbehörden von fünf europäischen Ländern (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden), ein wissenschaftliches Gutachten über die tolerierbare Höchstmenge an Zucker in der Nahrung auf der Grundlage der verfügbaren Daten zu chronischen Stoffwechselerkrankungen, schwangerschaftsbedingten Endpunkten und Zahnkaries abzugeben.
Die Auswirkung dieser wissenschaftlichen Stellungnahme wird darin bestehen, dass die EU-Mitgliedsstaaten durch die Festlegung tolerierbarer Obergrenzen für die Zuckeraufnahme in Lebensmitteln in die Lage versetzt werden, Bevölkerungsziele und Empfehlungen für die Zuckermenge festzulegen, die ein Einzelner über die Nahrung aufnehmen sollte.
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