Fachpublikation Vanguardia Industrial RegASK wurde in einem Bericht über die regulatorische Komplexität, mit der Konsumgüterunternehmen in ganz Lateinamerika konfrontiert sind, erwähnt. Der Artikel stützt sich auf ein kürzlich abgehaltenes Webinar., Regulatorische Compliance in Lateinamerika: Wie man Fehler, Nacharbeiten und Verzögerungen vermeidet, organisiert von Mundo Expo Pack, wo RegASK'S Francisco Jiménez sprach neben Victoria Vargas von Esko.
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Notwendigkeit, Lateinamerika als eine Ansammlung unterschiedlicher Regulierungsmärkte und nicht als eine einzige harmonisierte Region zu verstehen.
Die Harmonisierungslücke
“Der größte Fehler, den Unternehmen und Marken begehen, ist die Annahme, Lateinamerika sei eine harmonisierte Region. Das ist es nicht”, sagte Jiménez während der Sitzung.
Die regulatorischen Anforderungen unterscheiden sich weiterhin von Land zu Land, insbesondere im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung. Unterschiede bestehen beispielsweise bei Allergenangaben, Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung, Nährwertprofilen, Warnhinweisen und der Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Obwohl elf Länder der Region bereits eine Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackung vorschreiben, sind die Anforderungen nicht marktübergreifend einheitlich.
Das Tempo der Veränderungen erhöht die Komplexität zusätzlich. Zwischen dem vierten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 verzeichnete Lateinamerika mehr als 40 regulatorische Aktualisierungen, die sich auf Konsumgüterunternehmen auswirken.
Die operative Herausforderung
Für die Bereiche Zulassung, Qualitätssicherung und Compliance stellen diese Unterschiede praktische Herausforderungen dar. Beispielsweise können Änderungen in einem Markt Auswirkungen auf Etiketten, Verpackungen oder Produktinformationen haben, die anderswo nicht gelten.
Mit der Expansion von Unternehmen in der Region müssen die Teams die regulatorischen Entwicklungen Markt für Markt beobachten, deren Auswirkungen bewerten und Aktualisierungen über mehrere Interessengruppen und Systeme hinweg koordinieren.
Verknüpfung regulatorischer Erkenntnisse mit der Umsetzung
Im Webinar wurde erörtert, wie Unternehmen diesen Prozess durch kontinuierliches regulatorisches Monitoring, frühere Compliance-Prüfungen und eine engere Verzahnung von regulatorischen und Kennzeichnungsprozessen stärken können.
RegASK und Esko demonstrierten, wie regulatorische Informationen mit Artwork- und Etikettenmanagementprozessen verknüpft werden können, um Teams dabei zu helfen, Änderungen frühzeitig zu erkennen und Compliance-Entscheidungen zu unterstützen, bevor Produkte auf den Markt kommen.
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